Fakten über das Fasten

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Heute geht es um einen tollen aufkommenden Trend. Für viele Leute ist das sogenannte Fasten etwas neues, deswegen kommen heute unsere Fakten über das Fasten. Beim Fasten geht es darum zum Teil oder sogar ganz auf die Aufnahme von Essen zu verzichten. Es gibt verschiedene Formen und Phasen, deswegen könnt ihr euch heute in diesem Artikel einen kleinen Überblick verschaffen. Legen wir mal los!

Fakten über das Fasten

  1. Das Fasten gibt es schon seit Jahrhunderten: Egal in welche Religion man guckt, den Islamismus, den Buddhismus oder das Christentum, jede Religion fastet. Aber jede Religion fastet anders. Die Mönche in Thailand oder Laos dürfen zum Teil nur am Morgen essen, das Fasten im Ramadan erlaubt es Muslimen nur spät abends zu essen und die Christen fasten 40 Tage vor Ostern. Alle diese Rituale gehen auf die jeweilige Religion zurück und wurde von den Christen zum Beispiel schon ab dem 2. Jahrhundert verfolgt.
  2. Es gibt verschiedenen Formen des Fastens: Wie schon erwähnt gibt es verschiedene Formen. Alle unterscheiden sich darin, wie lange man nichts essen darf und falls man überhaupt essen darf, was genau. So gibt es eine sehr bekannte Fastenart, das sogenannte Heilfasten. Diese Kur wurde von einem Herrn Buchinger entwickelt und erlaubt es lediglich flüssige Nahrung zu sich zu nehmen, genauer gesagt, nur Brühe, Kräutertee oder Honig. Die Dauer kann zwischen einer und drei Wochen variieren. Eine weitere neue Form ist das Intermittierende Fasten. Hierbei geht es darum, nur ein einer vorgegebene Zeit zu essen. In dieser Zeit darf man sich normal ernähren. So kann man zwischen Methoden unterscheiden die einem 2 Tage pro Woche komplettes Fasten vorschreiben oder auch eine Phase von 16 Stunden am Tag ist möglich. Die wohl extremste Art des Fastens ist die sogenannte Nulldiät. Hierbei darf man nichts außer kalorienfreien Getränken zu sich nehmen. Diese Art wird allerdings von Medizinern nicht empfohlen!
  3. Fasten ist gesund: Sobald man anfängt zu fasten sind die Zucker – und Eiweißreserven schnell aufgebraucht. Danach fängt der Körper an, die Fettreserven zu verbrauchen. Der sogenannte Brennstoff „Keton“ wird entwickelt. Dieser Brennstoff werden aus den Fettreserven entwickelt, weil die normalen Moleküle den Blut – Hirn – Trakt nicht durchdringen können. Diese Ketone gelten als sehr gesund für den Körper. Durch die Abläufe im Körper mit diesen Brennstoffen kann das Herz – Kreislauf – System gestärkt werden. Auch die Leber wird entlastet und kann sich durch das Fasten schneller erholen. Durch die Ketone werden auch eure Hirnzellen schneller reproduziert und ihr fühlt euch vitaler.

Was ihr beachten solltet!
Falls ihr euch nun motiviert fühlt das Fasten einmal auszuprobieren solltet ihr ein paar wichtige Dinge beachten.
1. Check – Up: Bevor ihr mit dem Fasten anfangt lasst euch von eurem Hausarzt einmal durchchecken, denn ihr solltet vorher wissen, ob irgendwelche Symptome vorherrschen, mit denen ihr lieber nicht fasten solltet.
2. Vergesst die Flüssigkeit nicht: Während ihr fastet ist es wichtig, dass ihr genug Elektrolyte im Körper habt, also schön viel Gemüsebrühe und Mineralwasser zu euch nehmen!
3. Genug Bewegung: Während ihr fastet ist es nicht Ratens wert zu viel Muskeleiweiß aufzubauen. Dies beugt ihr vor, indem ihr viele Spaziergänge macht oder auch mal neue Methoden ausprobiert, wie zum Beispiel Yoga!
4. Nach dem Fasten immer langsam: Es ist natürlich verführerisch nach dem Fasten viel Nahrung zu sich zu nehmen und richtig loszulegen. Das ist allerdings nicht gut für euch. Wenn ihr euch fettreich ernährt belastet ihr euren Körper und es kann zu Verdauungsproblemen kommen. Gewöhnt euren Körper lieber wieder langsam an das Essen mit fettarmer Nahrung und viel Obst und Gemüse. So vermeidet ihr euch den JoJo – Effekt!

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Artikel einen ersten Überblick über das Fasten bringen konnten. Bei weiteren Fragen gerne einfach nachfragen!

Maurice vom Fitnessrezepte Team

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