HIIT

0

Wir haben euch schon von Ausdauertraining im Generellen berichtet. Heute geht es um eine ganz spezielle Form mit dem Namen HIIT. Wir erzählen euch, was es mit HIIT auf sich hat, warum es so beliebt ist und für wen diese spezielle Form von Ausdauertraining besonders geeignet ist.

Wie funktioniert HIIT?
Die Funktionsweise steckt eigentlich schon im Namen. HIIT steht für High – Intensity Intervall Training. Die Intensität und die Intervalle geben euch hier das Tempo vor. Ihr könnt euch bei HIIT die Sportart eigentlich aussuchen. Achtet einfach darauf, dass ihr euch in der Sportart wohlfühlt. Egal ob Joggen, Schwimmen oder auch Hanteltraining, jeder Sport eignet sich für HIIT.
Nun zu den einzelnen Schritten von HIIT. Das Training basiert darauf, dass ihr eure Trainingseinheit auf 20 bis 30 Minuten beschränkt. Es gibt zwei wichtige Intervalle bei HIIT. Die Belastungsphase und die Ruhephase. Am besten trainiert ihr zwischen 20 und 60 Sekunden auf der höchsten Belastungsstufe. Danach solltet ihr eine „Pause“ einlegen. Pause heißt hier aber nicht komplett ruhen. Ein berühmtes Beispiel ist das Rennen und Gehen. Eine typische HIIT Session hierbei würde so aussehen, dass ihr 30 bis 40 Sekunden rennt und danach die Hälfte der Zeit geht. Sobald ihr euch wieder in der Lage fühlt zu rennen solltet ihr dies wieder tun. Diese beiden Intervalle sollten sich immer abwechseln. Die Frage der Zeit solltet ihr euch selber beantworten, denn es kommt hier darauf an, dass ihr euren Körper richtig einschätzt.
HIIT solltet ihr allerdings nur 3 mal die Woche betreiben, denn nur so gebt ihr eurem Körper und besonders euren Muskeln die Chance sich von der hohen Belastung angemessen zu erholen.

Was bewirkt HIIT?
Die wichtigste Funktion dieses Trainings ist die Fettverbrennung, denn nur mit wenig anderen Workouts kriegt ihr eine so effiziente Fettverbrennung. Dies hat etwas mit dem sogenannten Nachbrenn – Effekt zu tun. Die hohe Intensität dieses Workouts sorgt dafür, dass euer Körper mehr Sauerstoff braucht, als bei einem normalen Training. Nach ein wenig Zeit konditioniert ihr euren Körper also dazu, dass er mehr Sauerstoff aufnehmen kann, als unter normalen Umständen. Daraus folgt, dass ihr sogar 24 – 48 Stunden nach eurem letzten Training noch Fett verbrennt.
Studien haben außerdem weitere positive Effekte auf den Körper bewiesen. So senkt ihr mit der richtigen HIIT- Methode euren Blutzucker und euren Insulinspiegel. Außerdem regt die hohe Belastung den Körper dazu an, mehr Wachstumshormone auszustoßen und fördert so euren Muskelwachstum besser als andere Trainings.

Die verschiedenen Formen von HIIT und der beste Einstieg
Das Grundprinzip bleibt bei allen Formen von HIIT gleich. Der einzige Unterschied liegt darin, dass manche Trainingsmethoden längere Intervalle vorschlagen und eine höhere oder niedrigere Intensität. Bei den verschiedenen Formen wird es auch verschiedene Sportarten als Ansatz geben. Versucht euch als Anfänger am besten einmal an der sogenannten Wingate – Methode. Für Fortgeschrittenen empfiehlt sich danach zum Beispiel auch ein Tabata – Workout oder die Turbulence – Methode.
Egal, ob ihr ein Anfänger oder ein Profi seid, HIIT wird eure Leistungsfähigkeit in jedem Fall erhöhen. Als Anfänger sind die Erfolge zwar höher, doch auch gute Sportler können sich hier eine top Ergänzung zu ihrem normalen Trainingsplan holen. Versucht euch am besten selber gut einzuschätzen, um so eure individuelle Belastungsgrenze genau festlegen zu können.

Als Fazit ist zu sagen, dass HIIT eine richtig gute Alternative zu langen Trainingseinheiten ist. Mit HIIT könnt ihr euch Zeit sparen und effektiver Fett verbrennen. Also versucht das ganze mal und berichtet uns von euren Erfolgen!

Maurice vom Fitnessrezepte Team

Über den Autor

Antwort hinterlassen