Blackroll: Dein ultimatives Tool gegen Verspannungen und Rückenschmerzen

Stretchst du noch oder rollst du schon? Es würde uns arg verwundern, wenn du noch nie von der sogenannten Blackroll gehört hast. Seit einigen Jahren ist sie ein unverkenn- und -meidbarer Markttrend und hat die Herzen (und Körper) vieler Menschen weltweit im Sturm erobert. Nichtsdestotrotz kennen wir immer noch etliche Zeitgenossen, die nicht auf die raffinierten Fitness-Rollen setzen. In diesem Artikel möchten wir noch einmal die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Blackroll beleuchten.

Die Vorzüge der Blackroll auf einen Blick

Entwickelt wurde die Blackroll bereits vor mehr als zehn Jahren von einem schwäbischen Physiotherapeuten. Auch wenn er damit fahrlässigerweise seinen Job gefährdete, suchte er nach einem passenden Tool für seine Klienten zur Selbstanwendung zwischen den einzelnen Sitzungen.

Da er keine Alternativen fand, entwickelte er kurzerhand selber eine eigene Rolle, die alle Erwartungen übertraf und großartige Resultate bei den Kunden erzielte.

Kurzgesagt sorgt die Blackroll für eine aktive Regeneration auf der myofaszialen Ebene. Genau dort, also an den Verbindungen zwischen Muskeln und Faszien (das Bindegewebe, das die Muskeln umspannt und miteinander verbindet), sitzen und entstehen die meisten unserer Verklebungen und Verhärtungen, die eben am besten durch Massagen und achtsamen Druck zu lösen sind.

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Die Gründe für die mehr oder minder ausgeprägten Zipperlein können vielfältig sein: Mikroverletzungen durch zu starkes Training, Fehlhaltungen und Disbalancen oder auch psychischer Stress. Durch die Blackroll-Arbeit löst du physische Verspannungen, steigerst den Blutfluss an den betreffenden Stellen und kannst sogar Muskelkater nach einer intensiven Trainingseinheit vorbeugen.

Auch darüber hinaus ist die Blackroll ein wahres Multitalent: Neben regenerativen Zwecken ist sie einsetzbar für Gleichgewichts-, Koordinations- und Stabilisierungsübungen.

So kinderleicht ist die Anwendung

Leg dich mit der entspannungsbedürftigen Muskelpartie auf die Blackroll und gleite mit dem Muskel über die Rolle. Mit ein klein wenig Übung wirst du sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen, welche Stellen deines Körpers die Blackroll lieben werden und mit welchem Druck du die besten Ergebnisse erzielst.

Vor allem an verspannten Stellen empfiehlt es sich, länger zu verweilen und bewusst mit deinem Körpergewicht auf der Rolle zu arbeiten. Experten empfehlen 15-30 Minuten pro Trainingseinheit, aber natürlich kannst du bei akuten Verspannungen und wenig Zeit auch mal nur ein paar Minuten für eine einzige Körperpartie aufwenden.

Noch ein paar Tipps zur Blackroll

Die Standardausführung der Blackroll ist bei Weitem nicht mehr die einzige Möglichkeit der aktiven Muskelregeneration. Weiter im Programm geht mit Doppelrollen, Blackballs oder XL-Blackrolls für größere oder stämmigere Menschen. Vor allem für den oberen Rücken, Schultern und Nacken empfehlen wir, zusätzlich auf die kleinen Bälle zu setzen, da so der Druck deutlich gezielter justiert werden kann.

Auch ein paar kleine Fehlerchen sollten vermieden werden:  Zunächst einmal ist es – wie eigentlich bei jeder Fitness-Übung – ratsam, nicht gleich wie die Feuerwehr loszulegen, sondern Rolldauer und Rolldruck langsam zu steigern. Glaub uns, deine Muskeln werden es dir danken.

Ein weiterer Stolperstein für viele Anfänger sind die richtigen Anwendungsgebiete. Gehe ruhig erstmal spielerisch an die ganze Sache heran und finde heraus, wo und wie du deine Muskeln am besten „traktierst“. Wichtig ist dabei lediglich: Bleib auf deinen Muskeln und rolle nicht über die Gelenkstrukturen.

Wenn du das beherzigst und eine gewisse Regelmäßigkeit in dein Training einbringst, steht dem Spaß und der wohltuenden Entspannung nichts mehr im Wege.

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