Erhöhe deine geistige Fitness mit der richtigen Ernährung

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In diesem Artikel erfährst du, mit welchen Kniffen du dafür sorgen kannst, dass dein Gehirn mit ausreichend Energie versorgt wird.

Du kennst es sicherlich aus deinem Leben: Wenn wir uns für längere Zeit geistig enorm anstrengen oder hochkonzentriert arbeiten, dann können wir danach so richtig gerädert sein. Vielleicht hast du das in der Schule bei Klassenarbeiten oder Klausuren erlebt, wenn du lernen musstest oder vielleicht auch heute noch, wenn du dich mit einer komplizierten Gebrauchsanweisung plagst…

Fitness bezieht sich nicht nur auf den Körper und darauf, wie viele Liegestützen oder Kniebeugen wir schaffen. Auch deine Konzentrationsfähigkeit und geistigen Kapazitäten gehören zur allgemeinen Fitness dazu. Schon alleine, weil das Gehirn genauso ein Organ ist wie beispielsweise unser Herz, dem ja eine zentrale Rolle beim Sport zukommt. Und du wirst gleich noch erfahren, dass das Gehirn nicht minder in unseren Energiekreislauf und Stoffwechsel eingebunden ist.

Klar, wir können mit Gehirnjogging, regelmäßigen Sudokus oder Gedächtnistraining die Leistung unserer grauen Zellen erhöhen – doch auch die Ernährung ist ein wichtiger Faktor dafür, dass unser Gehirn die optimalen Bedingungen hat, um für uns das vielleicht genialste Werkzeug zu sein, das uns die Natur mitgegeben hat.

Das Gehirn als Energie-Konsument

Die Wissenschaft ist sich mittlerweile einig: Kein Körperteil verbraucht so viel Energie wie das Gehirn. Selbst im Ruhezustand sind es etwa 20 Prozent der Gesamtenergie des Körpers – und das, obwohl es nur zwei bis drei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht. Wobei „Ruhezustand“ an dieser Stelle wohl das falsche Wort ist, kennt unser Gehirn so etwas wie Ruhe doch gar nicht wirklich.

Selbst wenn wir reden, Witze machen oder schlafen, findet permanent ein wildes neuronales Feuerwerk in unserem Oberstübchen statt. Wir benötigen quasi schon alleine dafür, dass unser Gehirn einfach nur existiert, eine Menge Energie. Und natürlich wird der Energiebedarf bei Tätigkeiten, die die neuronalen Verbindungen besonders fordern, noch einmal erhöht.

Studien belegen, dass sich vor allem die Aktivität des Hippocampus verringert, wenn wir – beispielsweise durch eine unzureichende Ernährung – dem Gehirn nicht mehr genug Energie liefern können. Der Hippocampus ist für die Lernprozesse und das Erinnerungsvermögen zuständig, also ein essentieller Part unserer geistigen Fitness.

Wir möchten dir daher drei Tipps vorstellen, mit denen du über deine Nahrung dafür sorgen kannst, Energiedefizite deines Gehirns vorzubeugen:

Tipp 1: Auf ausreichend Kohlenhydrate achten

Wie unsere Muskelzellen benötigen auch die Gehirnzellen Treibstoff für den Stoffwechsel. Durch die Blut-Hirn-Schranke ist das vor allem Glukose, die dann in den Zellen direkt zu Energie weiterverarbeitet wird. Glukose ist ein kurzkettiges Kohlenhydrat, das wir entweder direkt durch die Nahrung zu uns nehmen oder aber das aus größeren Kohlenhydratmolekülen aufgespalten wird.

Für eine gute Versorgung über den ganzen Tag lassen sich vor allem längerkettige Kohlenhydrate empfehlen, die langsam ins Blut gehen. Dazu zählen beispielsweise Vollkornnudeln, Müsli, Kartoffeln oder Körner… Für einen kurzen Booster bei mentaler Performance hilft aber auch mal ein Stückchen Traubenzucker.

Tipp 2: Viel Wasser trinken

Unser Gehirn benötigt eine Menge Sauerstoff, damit es funktionieren kann. Neben der Glukose ist der Sauerstoff einer der essentiellen Treiber für die Energiegewinnung im Gehirn. Und für den Sauerstofftransport ist wiederum Wasser unerlässlich.

Daher sollten wir jeden Tag mindestens zwei bis zweieinhalb Liter der Flüssigkeit zu uns nehmen, um einen funktionieren Gehirnstoffwechsel zu gewährleisten.

Tipp 3: Nüsse, Samen, Früchte

Studien zeigen, dass einige Spurenelemente und vor allem auch die Omega-3-Fettsäuren die Performance unseres Gehirns beeinflussen. Phosphor, Zink, Selen und Kalium spielen im Nervensystem eine zentrale Rolle. Ein Mangel an einem dieser Nährstoffe kann bereits zu einem Leistungsabfall führen. Gleiches gilt auch für ungesättigte Fettsäuren. Zu den wichtigsten Lieferanten dieser Stoffe zählen vor allem Nüsse, aber auch Aprikosen, Radieschen und andere Gemüse- und Fruchtsorten sowie auch Fisch.

Du siehst, es gibt einige Parameter, die darüber entscheiden, ob unsere geistige Fitness auf hohem Niveau ist oder eben nicht. Mit unseren Tipps zur ausgewogenen Ernährung kannst du zumindest dafür sorgen, dass dein Körper dein Gehirn auf optimale Weise bei der Energiegewinnung unterstützt.

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