Warum eine proteinreiche Ernährung so wichtig ist

Eiweißhaltige Lebensmittel helfen dir, Gewicht zu verlieren. Darüber hinaus unterstützen Milchprodukte, Fleisch und Hülsenfrüchte aber auch bei der Stärkung deiner körperlichen und geistigen Fitness. In Kombination mit Kohlenhydraten und Ballaststoffen kurbeln sie zudem deinen Stoffwechsel an.

Um sich ausgewogen und gesund zu ernähren, sollten proteinreiche, eiweißhaltige Lebensmittel unbedingt zu deinem Speiseplan gehören. Alle Zellen deines Körpers bestehen wesentlich aus Eiweiß. Und da er es nicht selbst herstellen kann, muss Eiweiß über die Nahrung zugeführt werden. Deshalb empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine Eiweißaufnahme von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht (abhängig vom Alter).

Eiweißhaltige Lebensmittel helfen bei der Gewichtsreduktion

Neben den erwähnten Vorteilen eiweißhaltiger Lebensmittel haben Lachs, Magerquark und Co. noch einen großartigen Nebeneffekt: Sie machen schneller satt als Kohlenhydrate und Fette. Bist du gesund, läuft dein Stoffwechsel also ohne irgendwelche Einschränkungen, benötigst du eine Ernährung aus der Kombination aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett.

Ernährungswissenschaftler konnten nachweisen, dass Lebensmittel mit viel Eiweiß dich schneller sättigen, da für die Verdauung von Eiweiß viel mehr Kalorien verbraucht werden. Bei Kohlenhydraten benötigt dein Darm rund 10 Prozent der Kalorien, bei Fett nur 0 bis 3 Prozent. Aus diesem Grund setzt eine Ernährung, die überwiegend aus Kohlenhydraten und Fett besteht, auch schneller an.

Viele Sportler setzen auf eine proteinreiche Ernährung

Um den Muskelaufbau zu unterstützen, bevorzugen etliche Sportler Lebensmittel mit einem hohen Proteingehalt. Innerhalb eines eiweißhaltigen Ernährungsplans bestehen ca. 50 Prozent der verspeisten Kalorien aus Eiweiß. 35 Prozent werden durch (gesunde) Fette zugeführt, lediglich 15 Prozent entfallen auf Kohlenhydraten.

Um ihren Bedarf zu decken, bauen Sportler etliche eiweißreiche Quelle wie etwa Eiweißpulver (Whey) für Shakes und Pancakes in den Ernährungsplan ein. Dies ist jedoch nicht für jeden Fitness-affinen Sportler unbedingt notwendig.

Tierische Eiweißquellen

Zu den wichtigsten eiweißreichen Lebensmitteln gehören in erster Linie fettarme Fleischsorten. Dazu zählen mageres Rindfleisch oder Geflügelbrust. Bei den Fischsorten solltest du zu Seelachs, Lachs, Thunfisch, Eiern oder Garnelen greifen. Selbstverständlich können auch Milchprodukte deinen Eiweißbedarf bedienen. Sie weisen zwar nicht einen so hohen Proteingehalt wie Fisch und Fleisch vor, leisten aber einen wertvollen Beitrag. Hierzu gehören Joghurt, Buttermilch, Harzerkäse, Hüttenkäse, Skyr und Quark.

Pflanzliche Eiweißquellen

Falls du auf Fleisch und Fleischprodukte verzichten möchtest, kannst du deinen Eiweißbedarf über eine Vielzahl pflanzlicher Lebensmittel decken. Hier sind folgende zu nennen: Sojabohnen, Hanfsamen, Haferflocken, Kartoffeln, Linsen, Mandeln, Quinoa, Erdnüsse, Kürbiskerne, Chia-Samen und Tofu.

Deckst du den Eiweißanteil deiner Ernährung durch verschiedene Gemüsearten, nimmst du zusätzlich essenzielle Mikronährstoffe wie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente auf.

Bevorzuge eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln

Regelmäßigkeit zahlt sich in der Ernährung aus. Daher solltest du eine gesunde ausgewogene Mischung deines Ernährungsplans als Ziel betrachten. Die biologische Wertigkeit verschiedener Eiweißquellen steigt, wenn du verschiedene Eiweißquellen kombinierst, zum Beispiel Getreide mit Milch oder Kartoffeln mit Ei.

Ebenso solltest du dir in der Regel keine Sorgen machen, zu viel Eiweiß aufzunehmen. Dies wird gewöhnlich von deinem Körper einfach verbrannt. Jedoch ist es ratsam, vor einer eiweißreichen Ernährung eventuelle Komplikationen mit einem Arzt abzuklären.

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