Fitness-Journaling: Unterstütze dein Wachstum mit positiver Psychologie

Tagebuch Training Fitness Journaling

Ein wichtiger Aspekt, um deine selbstgesteckten Ziele zu erreichen, ist ein gesundes Selbstvertrauen und ein Gefühl der Machbarkeit. Der menschliche Geist ist aber leider nun mal so gestrickt, dass wir im Dickicht des Alltags unsere Ziele schnell mal aus den Augen verlieren.

Außerdem fokussieren wir uns oft auf das, was NICHT so gut gelaufen ist, auf das, was wir noch NICHT geschafft haben, auf das, was beim Training NICHT so gut lief. Das ist auf der einen Seite positiv, denn es kann zu einem Antreiber werden – aber andererseits, wenn diese Einstellung überhandnimmt, dann raubt es uns die Freude an dem, was wir tun und belegt unsere Ziele und das Thema Fitness generell eher negativ.

Mit Tagebüchern zum Erfolg

In der Coaching-Szene gibt es daher ein wunderbares Tool, auf das mittlerweile viele Millionen Menschen weltweit schwören, um Selbstbewusstsein aufzubauen, Stress abzubauen und die Wahrnehmung ins Positive zu verändern: Das sogenannte Journalling.

Journalling bedeutet, dass du dir jeden Tag vor dem Einschlafen (oder wann es für dich am besten passt) ein paar Minuten Zeit nimmst, um den vergangenen Tag Revue passieren zu lassen.

Egal, welches Ziel du hast: Ob du abnehmen möchtest, dein Energielevel erhöhen möchtest oder einfach nur dein allgemeines Wohlbefinden steigern möchtest: Journalling hilft dir, deine Ziele zu erreichen.

Verändere deine selektive Wahrnehmung

Der Clou dabei: Reflexion hilft uns Inne zu halten, Dinge auch mal in Frage zu stellen oder auf einmal ganz neue Erkenntnisse zu gewinnen. Außerdem verändert es unsere Wahrnehmung, die oftmals sehr selektiv ist. Wenn wir negativ eingestellt sind, sehen wir öfter das Negative. Gut ist: Das lässt sich ändern.

Das gilt beispielsweise für die Dankbarkeit, aber auch für die Selbstwirksamkeit. Sir Francis Bacon wird der Spruch zugeschrieben: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“.

Auch in Bezug auf unsere Selbstwirksamkeit können wir das Spiel ändern, in dem wir uns öfter für das Anerkennen, was wir alles geschafft haben (Alleine, dass wir jeden Tag bewältigen ist schon ein kleines Wunder). Wenn du das eine Weile machst, dann bekommst du ein viel größeres Selbstverständnis davon, dass du ein Macher bist – und wirst deine Aufgaben mit einer ganz anderen Energie angehen. Probiere es aus!

Wie geht Journalling?

Journalling ist super einfach und kostet maximal einen schmalen Taler. Es gibt professionelle Journalling-Bücher, aber du kannst auch ganz einfach ein beliebiges leeres Notizbuch dafür nehmen. Wir empfehlen allerdings ein schön designtes Buch zu nehmen, in das du wirklich mit Freude hineinschreibst.

Der Erfolg stellt sich vor allem über die Dauer ein. Wenn du es ernst mit deinem Ziel meinst, dann schreibe dir das Ziel groß auf das Titelblatt oder die erste Seite – und dann bringe deine Gedanken wirklich mit absoluter Regelmäßigkeit zu Papier. Sei es dir wert! Committe dich bewusst für eine bestimmte Zeit. Sei es erstmal drei Monate oder ein halbes Jahr – oder solange bis du dein Ziel erreicht hast.

Es bleibt dir selber überlassen, ob du nur die sportlichen Aspekte mit einbeziehst oder ob du auch andere Bereiche deines Lebens mit in dein Journal aufnehmen möchtest.

Hier sind ein paar mögliche Rubriken für jeden Tag:

  • Wie und was habe ich heute trainiert?
  • Wie habe ich mich dabei gefühlt?
  • Wie habe ich mich heute ernährt?
  • Wofür bin ich heute besonders dankbar?
  • Was habe ich heute besonders gut gemacht?
  • Welche kleinen Schritte haben mich heute meinem Ziel ein Stückchen nähergebracht?
  • Was möchte ich sonst noch festhalten?

Weitere Motivation tanken: Über die Körpersprache zum Erfolg: Power Posing

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