Mit Musik geht alles leichter – auch das Training

Binaurale Beats Musik Effekt

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit Musik deine Effektivität und Motivation stärken kannst.

Allenthalben sieht man sie. Sportler, die im Fitnessstudio, in den Parks, in der Cross-Fit-Box und an anderen Stätten mit Musik auf den Ohren Gewichte stemmen, Burpees durchziehen oder im flotten Laufschritt unterwegs sind was die Muskeln hergeben.

Gehörst du auch schon dazu? Falls nicht, dann laden wir dich herzlich ein, es mal auszuprobieren.

Bereits Mitte der Neunziger gab es an der University of North Carolina Studien dazu, ob beim Laufen Musik auf den Ohren die Leistungsfähigkeit steigern kann. Das Ergebnis: Vor allem nicht so leistungsstarke Läufer profitierten überproportional von den Klängen und Beats, sie konnten Ihre Leistung sowohl im Training als auch im Wettkampf um 15 Prozent steigern.

Musik setzt Kraft frei und lenkt vom Schmerz ab

Die Erklärung dafür liegt in der Tatsache, dass die Klänge eine starke Wirkung auf den Frontallappen im Gehirn haben. Dieser Teil ist für die motorische Steuerung und Wahrnehmung zuständig. Neben dem motivierenden Aspekt der Musik lenken die Töne somit auch von der eigenen Körperwahrnehmung ab.

Es gibt aber noch weitere Gründe, die mittlerweile auch durch Studien verifiziert sind. Im Krafttraining beispielsweise können satte Sounds für eine erhöhte Adrenalinausschüttung sorgen, die wiederum zusätzliche Kraftreserven freisetzen, zu denen du sonst keinen Zugang hast.

Welche Beatzahl ist für welches Training geeignet?

Du ahnst wahrscheinlich schon, dass nicht jedes Lied ist für jede Art von Training vorteilhaft ist. Eine Ballade von Ed Sheeran wird dir wahrscheinlich kaum das letzte Quäntchen Power geben, um beim Bankdrücken voll an deine Grenzen zu gehen. Sicherlich kennst du bereits deine ganz persönlichen Power-Songs, die für dich eine besondere Bedeutung haben.

Neben den Lyrics und der Tonalität des Liedes ist vor allem die Anzahl der Schläge pro Minute (beats per minute/ bpm) entscheidend für den Charakter. Egal ob beim Laufen oder beim Fitnesstraining: Langsame Dauerläufe oder entspanntes, ruhiges Training macht am meisten Sinn bei etwa 100-120 bpm.

Mittlere Geschwindigkeiten und Intensitäten werden durch Songs mit etwa 120-150 bpm unterstützt und ab 150 bpm geht es normalerweise richtig ans „Eingemachte“, wie man so schön sagt. Wenn du deine Lieblingssongs auf die BPM-Anzahl checken möchtest, kannst du es beispielsweise hier tun.

Der Vorteil ist gleichzeitig aber auch eine Herausforderung

Zum Abschluss noch ein kleines Fazit: Wenn du durch die Musik im Training stärker an deine Grenzen gehst oder sogar darüber hinaus, dann kann sich das positiv auf deine Leistung auswirken. Das ist großartig.

Gleichzeitig ist aber auch ein gewisses Maß an Vorsicht und Achtsamkeit angebracht. Denn wenn sozusagen die Stimme des eigenen Körpers ausgeschaltet ist, kann es auch passieren, dass du über deine Leistungsfähigkeit hinaustrainierst und nicht darauf achtest, wenn dein Körper dir sagt, dass es eigentlich genug ist.

Unsere Empfehlung ist daher, dass du schon vor dem Training gut darauf hörst, was dir dein Körper an dem Tag zuflüstert. Wenn er Regeneration braucht, dann solltest du auf die absoluten Powersongs verzichten und lieber mit dem Flow trainieren. Wenn es aber möglicherweise nur der Kopf ist, der dir einen Strich durch die Rechnung machen möchte, dann ist Musik ein vortreffliches Mittel, um dich in puncto Fitness weiterzuentwickeln.

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