Das falsche Schuhwerk beim Training kann Gift für deine Füße sein

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In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei deinen Fitness-Schuhen achten solltest.

Wer den Blick im Fitness-Center etwas schweifen lässt, der erspäht nicht nur die verschiedensten Menschen und Charaktere, sondern auch ebenso viele verschiedene Paar Schuhe. Alle Farben und Formen sind vorhanden, von einfarbig bis quietschbunt, von wuchtig bis dezent, von hochtechnisiert bis eher schlicht.

Einer der größten Fehler, den viele Fitness-Sportler in Bezug auf das Schuhwerk begehen, ist, dass sie Schuhe kaufen, in denen der Fuß sich nicht natürlich bewegen. Das geschieht zumeist bei einer zu starren und dicken Sohle.

Schuhe mit dicker Sohle sind Gift für die Füße

Die Fußmuskulatur wird quasi in ein Korsett gepresst, in dem sie sich nicht mehr frei bewegen kann – und im schlimmsten Fall sogar zu verkümmern droht.

Das gilt zum Beispiel einerseits für das natürlich Abrollverhalten über den Vorfuß bis hin zur Ferse, das gilt aber auch für die seitliche Stabilisierung des Fußes und das gilt auch für alle Sprungübungen (beispielsweise Burpees), in denen die Streckmuskulatur des Fußes eine wichtige Rolle spielt.

Alles ist miteinander verbunden

 Du kennst sicherlich die klassische Übung, wenn du dich beim Zähneputzen auf ein Bein stellst. Normalerweise muss dein Fuß dann sehr viel arbeiten, um dich im Gleichgewicht zu halten. Je starrer deine Sohle, desto weniger ist das möglich.

Außerdem kannst du anhand dieser Übung erkennen, dass sich dabei nicht nur die Muskeln des Fußes bewegen, sondern auch die des gesamten Beines bis hin zur Hüfte. Das falsche Schuhwerk kann somit oft beispielsweise auch Disbalancen im Bereich der Achillessehen oder der Hüftmuskulatur und sogar des unteren Rückens bedingen.

Wie auf Wolken laufen?

Immer wieder sieht man auch Menschen, die Laufschuhe zum klassischen Fitness-Training zweckentfremden. Mittlerweile geht auch bei Running-Shoes der Trend zu mehr Natürlichkeit, aber durch die hohen Belastungen für Knie und Schienbeine haben fast alle Laufschuhe immer noch eine relativ dicke Sohle und vor allem eine starke Dämpfung.

Daher sind auch Laufschuhe nicht die optimalen Treter für das Fitness-Parkett. Denn bei vielen Übungen – vor allem Kraftübungen mit Gewichten – ist ein fester Stand und ein guter Kontakt zum Boden eine wichtige Grundvoraussetzung für eine effektive und sichere Ausübung.

Die Antwort folgt auf dem Fuße:

Die besten Schuhe sind Schuhe mit einer flachen Sohle, die deinem Fuß eine gute Möglichkeit geben, selber zu „arbeiten“. Denn das tut er ganz automatisch, wann immer du gehst und stehst. Genau wie unser ganzer Körper evolutionär bedingt Bewegung, Dehnung, Kräftigung braucht, so gilt das auch für unsere Füße.

Eine sehr spannende Entwicklung sind auch sogenannte Barfußschuhe, deren Sohle meist noch einmal in verschiedene Elemente unterteilt ist (anstatt in ein großes). Diese Schuhe sind speziell dafür konzipiert, das natürliche Abrollverhalten unserer Füße nachzuempfinden.

Ob wirklich eine Barfußsohle für dich das Richtige ist und sie dir genug Festigkeit bietet, musst du für dich selber herausfinden.

Der Trend geht zum Zweitschuh

Wenn du im wahrsten Sinne des Wortes noch einen Schritt weitergehen möchtest, dann kannst du sogar über ein zweites Paar Fitness-Schuhe nachdenken. Viele Fitness-Profis nutzen verschiedene Paare im Wechselspiel, um den Fuß nicht immer in das gleiche Bewegungsmuster hineinzuzwängen. So bleibt die Muskulatur flexibel und natürlich, weil sie sich jeden Tag aufs Neue an ein anderes Profil anpassen muss.

Ein ganz wichtiger Indikator für dich sollte dein eigenes Gefühl sein. Nimm dir ruhig etwas Zeit zum Testen verschiedener Paare. Dann steht einem tollen Training mit einer gesunden Fußmuskulatur nichts mehr im Wege.

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