Sonnenschutz beim Sport: Darauf solltest du bei hohen Temperaturen achten

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Mit diesen Tipps und Tricks können sich Sportler perfekt auf die sommerlichen Bedingungen einstellen.

Im Winter ist der Outdoor-Sport oft beschwerlich. Jogger und Joggerinnen dürfen sich mit Wind, Matsch oder Schnee auseinandersetzen, Schwimmbegeisterte können maximal Eisbaden und auch die Yoga-Sessions im Park fallen von Herbst bis Frühjahr wohl doch eher aus.

Wenngleich die Sonne in dieser Zeit gar schmerzlich vermisst wird, so ist doch das in den Augen vieler Fitness-Sportler überaus leidige Thema Sonnenschutz zumindest für ein paar Monate beiseite geschoben.

Anders sieht es in den Sommermonaten aus, wenn die Temperaturen wieder klettern und die Sonne an vielen Tagen in vollster Pracht vom Himmel strahlt. Zur Vorbeugung von Sonnenbrand und eventuell daraus resultierenden Hautkrankheiten ist der Schutz vor der Sonneneinstrahlung essentiell.

Sportler brauchen speziellen Sonnenschutz

Gerade für Sportler gibt es dabei spezielle Anforderungen. Vor allem Ausdauersportler sind oftmals mehrere Stunden direkt der Sonne ausgesetzt, spüren allerdings durch den Wind (Laufen oder Fahrradfahren) oder das umgebende Wasser (Schwimmen) nicht, wie schnell sich tatsächlich Sonnenbrände entwickeln können.

Gleiches gilt aber auch für Ballsportarten, Fitness-Training oder Yoga im Freien. Hier ist es vor allem der Schweiß, der die Haut immer wieder abkühlt obgleich die Sonne mit gleicher Intensität einwirkt.

Apropos Schweiß: Auch die salzigen Körperausdünstungen sind eine weitere Schwierigkeit für den Sonnenschutz, muss er doch schweißresistent sein, damit er nicht beim ersten kleinen Zwischensprint schon wieder weggespült oder mit dem Schweiß von der Haut gewischt wird. Grundsätzlich gilt: Je stärker man schwitzt, umso wichtiger ist eine ausreichende Protektion.

Diese 4 Tipps sorgen für ausreichend Schutz beim Outdoor-Sport im Sommer:

1. Mindestens eine halbe Stunde vor Beginn eincremen

 So besteht ausreichend Zeit, dass die Creme gut einziehen kann.

2. Die Wahl des richtigen Produktes

Ob du zum Sportmachen ein Gel, eine Creme oder ein Spray verwenden, liegt ganz in deinem eigenen Ermessen. Während Sprays sich schnell auf großen Hautflächen auftragen lassen, können mit einem Stick schwer zugängliche Partien gezielt bedeckt werden.

Wichtig ist vor allem der Lichtschutzfaktor (LSF). Für hellere Hauttypen ist ein LSF von mindestens 30 unerlässlich. Dunklere Hauttypen können auch auf höhere Faktoren zurückgreifen (es schadet nicht), aber 20 sollte auf jeden Fall das Minimum sein.

Darüber hinaus solltest du darauf achten, Schutzprodukte gegen UV-A- und UV-B-Strahlung zu kaufen und darauf, dass deine Wahl schweiß- und wasserresistent ist.

3. Die adäquate Kleidung

Natürlich macht es Spaß und kann erfrischend sein als Mann mit freiem Oberkörper oder als Frau mit Sport-Bra oder kurzem Top beispielsweise Laufen zu gehen oder Yoga zu machen. Die Haut stößt dann allerdings – spätestens am nächsten Tag – nicht mehr wirklich Jubelschreie aus.

Teilweise gibt es sogar spezielle UV-Schutzkleidung, die einerseits den Schweiß gut nach außen transportiert, andererseits durch spezielle Fasern die Haut doppelt schützt. Selbst lange Ärmel oder Beine sind hier im Angebot. Und auch eine gute Sonnenbrille und Kopfbedeckungen wie Basecaps schützen den Körper vor Sonnenbränden und Überhitzung.

4. Mittagssonne meiden

Nagut, dieser Punkt bezieht sich nicht auf die technischen Aspekte des Sonnenschutzes, aber kann dennoch sehr wertvoll sein. Je höher die Sonne steht, desto stärker ist die Strahlung. Wer es einrichten kann, sollte den Sport auf den frühen Morgen oder späteren Abend legen.

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