So geht’s: Training auf dem Laufband muss nicht langweilig sein!

Training auf dem Laufband

Viele Leute verfluchen das Training auf dem Laufband, weil es unausgewogen und langweilig sein soll. Wir wollen euch heute vom Gegenteil überzeugen, denn mit verschiedene Trainingsvarianten ist ganz schnell eine Herausforderung geschaffen.

Solange ihr eine angenehme Musik aufgelegt, einen netten Laufpartner neben euch habt oder das Laufband endlich mal für dunkle und kalte Wintertage als Ersatz dienen kann, sind dieser Art von Training keine Grenzen mehr gesetzt.

Verschiedene Trainingsarten für das Training auf dem Laufband

1. Variiert die Steigung eures Laufes

Wenn ihr anfangt mit  dem Training, versucht als Aufwärmung einmal, die Steigung jeweils um einen Prozent zu steigern. Ihr könnt hier zum Beispiel immer wieder auf eure Ursprungs-Steigung zurückkehren und dann jeweils einen Prozentpunkt erhöhen. Für Anfänger ist hier eine Steigung von bis zu 5 Prozent empfehlenswert.

2. Der Zufallsmodus

Wenn ihr in eurem Studio einen Zufallsmodus an dem Laufband habt, ist dieser nur zu empfehlen. Hier wechselt das Laufband zufällig zwischen Steigung und Tempo. So habt ihr eine angenehme Abwechslung, die euch einen großen Trainingseffekt mit ausreichender Herausforderung bringt. Bei dieser Art von Training vergesst aber nicht, euch circa 10 Minuten einzulaufen, damit eure Muskeln nicht zu sehr angespannt werden.

3. Der Effekt der konstanten Steigung

Versucht auch mal, auf einer bestimmten Steigung zu bleiben und diese jeweils ein bis zwei Minuten durchzuführen. Hier kommt es darauf an, wie erfahren ihr seid. Der Vorteil auf dem Laufband ist hier, dass ihr eure Muskeln stimulieren könnt, aber nicht mehr bergab laufen müsst, wie es in der Natur der Fall ist. Damit vermeidet ihr eure Muskeln zu überlasten.

4. High Intensity auf dem Laufband

Im Vergleich zu draußen, könnt ihr euch auf dem Laufband in manchen Situationen noch mehr fordern. Versucht mal auf einer Geschwindigkeit zu laufen, die ihr drei bis fünf Minuten durchhalten könnt. Achtete darauf, dass ihr so viel Kondition aufbringen müsst, bis ihr euch fast nicht mehr unterhalten könnt.

Danach lauft ihr auf eurem normalen Jogging-Tempo für drei bis fünf Minuten und erhöht danach wieder auf die maximale Belastung. Diese Übung könnt ihr zwei bis drei mal wiederholen. Das geht dann schon fast in Richtung High Intense Intervall Training (HIIT).

5. Tempo-Steigerung

Hier kommt noch einmal eine Erinnerung an eine beliebte Trainingsvariante. Fangt normal an zu laufen und steigert euer Tempo immer um 15 bis 20 Prozent pro Minute. Macht dies solange, bis ihr eure maximal Belastung erreicht habt und lauft diese eine Minute aus. Danach die Geschwindigkeit immer wieder drosseln, bis ihr wieder am Anfang angekommen seid.

Wir hoffen, dass diese Tipps euch weiterhelfen, um das Training auf dem Laufband ein bisschen attraktiver zu machen. Hier nochmal ein paar Dinge, die ihr beachten solltet, wenn ihr auf dem Laufband trainiert.

Ein paar Hinweise

Denkt daran, dass auf dem Laufband nicht 1:1 im Vergleich zu draußen trainiert wird. Die Steigung, die dem entsprechen würde, beträgt 1,5 Prozent.

Habt beim Training auf dem Laufband euren Puls im Auge, denn hier ist die Belastung höher als draußen. Denkt an eure Haltung, denn diese kann beim Training auf dem Laufband anders und anstrengender sein als normalerweise. Schultern aufrecht halten und die Schritte nicht verkürzen, ist hier die Devise.

Hier gleich weiterlesen: Joggen für Anfänger: Das musst du wissenWorauf ihr beim Joggen im Winter unbedingt achten solltet und Alle Grundlagen für das perfekte Ausdauertraining

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