Mit diesen drei Yoga-Trends wirst du flexibler und hast Spaß dabei

Yoga

Es muss nicht immer der klassische Weg sein. Das gilt für alle Lebensbereiche. Yoga beispielsweise ist auch aus der westlichen Fitness-Welt heutzutage partout nicht mehr wegzudenken. Yoga-Studios sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen und immer mehr Menschen werden Anhänger der Sportart, die im alten Indien ihren Ursprung fand.

Die meistens Studios setzen dabei auf das klassische Hatha-Yoga mit seinen verschiedenen Übungen (Asanas). Mittlerweile jedoch gibt es viele Studios, die auch neue Wege abseits der altbekannten Dehnungs-Pfade beschreiten und neben leichten Variationen auch komplett innovative Yoga-Formen oder gar eigene Kreationen in den Stundenplan mit aufnehmen.

Wir reden hier nicht von den wilden Auswüchsen wie Nacht-Yoga oder Bier-Yoga, sondern von seriösen Formen, die gleichzeitig tolle Auswirkungen auf deinen Körper und Geist haben und möchten dir drei Formen des Yoga vorstellen, die in diesem Jahr verstärkt auf den Plan gerufen werden:

Yin Yoga

Der Trend des Yin-Yoga wirkt zunächst einmal vielleicht nicht so ausufernd spektakulär wie andere der neuen, experimentelleren Yoga-Formen. Allerdings bedient er auf hervorragende Weise eine der größten Sehnsüchte unserer Gesellschaft: Die Sehnsucht nach tiefer Entspannung auf allen Ebenen.

Während es beim „normalen“ Yoga schnell wieder um Leistung oder das Vergleichen gehen kann, ist Yin-Yoga eine Form, bei der man tief nach innen sinkt – und dabei gleichzeitig den Körper sanft dehnt. Bei dieser sehr meditativen Form des Yoga werden die einzelnen Übungen zumeist mit geschlossenen Augen im Sitzen oder Liegen ausgeführt und teilweise sehr lange gehalten (drei bis zwanzig Minuten).

Auf der körperlichen Ebene geht es dabei oft um die klassischen Regionen, in denen unsere Faszien und Muskeln stark verkürzt sind: Hüfte, unterer Rücken, hintere Oberschenkelmuskulatur. Dank der tiefen Atmung und dem langen Verharren in den einzelnen Positionen kommt aber ein weiterer Effekt dazu: Unser Geist kommt endlich mal wieder zur Ruhe und unser Energiesystem kann sich entspannen und geraderücken.

SUP-Yoga 

Warum in vier Wänden trainieren, wenn es auch an der frischen Luft geht? Sobald die Temperaturen wieder wärmer werden, strömen viele Yogis in die Parks – und andere wiederum auf das Wasser.

Auf das Wasser? Ja, du hast richtig gehört! Einer der neuesten Yoga-Trends ist das sogenannte SUP-Yoga oder Stand-Up-Paddling-Yoga. Diese Form verlangt hohe Konzentration an die Teilnehmer und schult neben der Beweglichkeit auch die Koordination, sind die Surf-Boards doch teilweise mehr als wackelig.

Dieser Aspekt fördert ähnlich wie ein Balance-Board gleichzeitig auch die tiefersitzende Muskulatur in den Beinen und im Rumpfbereich. Vor allem für Menschen, denen bei klassischen Asanas schnell Langeweile aufkommt oder für Liebhaber von Fitness im Einklang mit der Natur ist SUP-Yoga eine großartige Alternative. Die meisten Schulen bieten zunächst kurze Einführungskurse auf dem Land an, bevor es dann auf das kühle Nass geht.

Aerial Yoga

Zu guter Letzt möchten wir dir eine Yoga-Form vorstellen, bei der du im wahrsten Sinne des Wortes hoch fliegen kannst. Aerial Yoga kommt aus den USA zu uns herüber verbindet Übungen des klassischen Yogas mit Ansätzen aus der Luftakrobatik – auf eine Art und Weise, die es selbst Anfängern ermöglicht, schnell Spaß zu haben.

Hier wird vor allem die Spiel- und Spaßkomponente sehr groß geschrieben. Beim Aerial Yoga hängt oder sitzt man in einem trapezförmigen Tuch, das ein wenig einer kleinen Hängematte ähnelt. Neben Kraft und Flexibilität kann man so außerdem wunderbar das Loslassen üben und im besten Fall in einen Flowzustand der Schwerelosigkeit gleiten.

Mal wickelt man sich das Tuch um den Körper, mal legt man sich hinein und mal hängt man mit den Beinen drin und lässt den Oberkörper nach unten hängen – der Vielfalt sind auch beim Aerial Yoga keine Grenzen gesetzt.

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