Ernährung ist Medizin: Wie deine Essgewohnheiten deine Gesundheit beeinflussen können

Bei Schmerzen, kleineren Blessuren oder auch Krankheiten greifen wir gerne auf Medikamente zurück. Eine Alternative zu Aspirin und Co. haben wir leider nicht so sehr vor Augen: unsere tägliche Nahrung. Denn genau dosiert, kann sie uns von vielen Dingen befreien und unsere Gesundheit fördern.

Ja, wir leben in einer Überfluss- und Genussgesellschaft: Überall locken lecker duftende Gerichte, die uns in der Stadt begegnen. Dem zu widerstehen, ist eine tägliche Herausforderung. Ein logischer Nebeneffekt: Wer den Genüssen auf Dauer in vermehrter Weise erliegt, der nimmt an Gewicht zu – und damit häufen sich auch Krankheiten und Nahrungsmittelintoleranzen.

Schon Hippokrates sagte seinerzeit: „Eure Nahrung sei eure Medizin“. Leider vergegenwärtigen wir uns das im Alltag beim Einkauf nicht allzu häufig. Wenn wir von den ca. 200 täglichen Entscheidungen beim Besuch eines Supermarktes, beim Kochen oder abends an der Bar ein wenig anders handeln und uns die Lebensmittel heraussuchen, die uns gut tun, kommen wir nicht nur unserem Idealgewicht näher, sondern wir tun auch unserer Gesundheit etwas Gutes.

Mit der richtigen Ernährungstherapie aktiv gegen Krankheiten vorgehen

Immer mehr Personen in unserem Freunds- und Bekanntenkreis leiden immer häufiger an Intoleranzen, wie zum Beispiel bezüglich Laktose, Fruktose oder Histamin. Ebenso konfrontiert werden wir mit Magen- und Darmerkrankungen wie Zöliakie, Reizdarmsyndrom, Sodbrennen oder Morbus Crohn. Auch Essstörungen, Übergewicht und damit verbundene Krankheiten wie Fettleber, Diabetes Mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck gehören zum Alltag vieler Mitmenschen.

Aktiv gegen diese Leiden kann eine gezielte Ernährungstherapie vorgehen. Das Wissen um eine gesundheitsförderliche Wirkung bestimmter Lebensmittel gibt es schon seit Jahrtausenden. Bereits in der Steinzeit wussten unsere Vorfahren, dass Wildkräuter wie Kamille und Brennnessel eine besonders heilende Wirkung auf unsere Gesundheit haben.

Die Ernährungsforschung entdeckte in den letzten Jahrzehnten immer intensiver, wie Prozesse des Stoffwechsels im Körper funktionieren und beeinflusst werden. Etliche Faktoren konnten aufgespürt und erklärt werden, wie zum Beispiel die Stärkung des Immunsystems oder auch die schnellere Heilung von Wunden.

Mit passenden Lebensmitteln zur Gesunderhaltung beitragen

Eine generelle Antwort auf die Frage, welche Lebensmittel für welche Krankheiten öfter in den Einkaufswagen landen sollen, lässt sich wegen der Fülle an unterschiedlichen Krankheitsbildern natürlich nicht sagen. Aufschluss kann dabei für jeden einzelnen jedoch eine gezielte Beratung mit anschließender Ernährungstherapie geben. Neben einer genauen Protokollierung, welche Lebensmittel bislang auf dem Teller landen, werden auch Messergebnisse und Befunde herangezogen.

Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehlen wir, den „Ernährungs-Docs“ des NDR zu folgen. In der Sendereihe werden verschiedene Krankheitsbilder wie Gicht, Rheuma, Morbus Bechterew, Multiple Sklerose oder Neurodermitis behandelt und mit einer gezielten Therapie verbessert.

Wer nach einer darauf spezialisierten Schwerpunktpraxis sucht, der wird eventuell hier fündig.

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