Zuckerfrei(er) leben, Woche 2: Die Geschmacksexplosion

Zucker zuckerfrei Süßigkeiten

Klassisch zum Jahresanfang haben wir alle große Vorsätze und Ziele, die es nun gilt, in die Tat umzusetzen. Mein Ziel: Weniger Zucker. In diesem Tagebuch berichte ich regelmäßig von meinen Erfahrungen, Problemen und (hoffentlich) deren Lösung.


Hinweis: Hier findest du meine Erfahrungen aus der ersten und schwersten Woche bei diesem Experiment – inklusive Kopfschmerzen und Heißhunger.


Das Feedback auf meine ersten Erfahrungen bei einem zuckerfrei(er)em Leben waren super hilfreich, vor allem auf Facebook habt ihr viel Input und Motivation geliefert, über die ich mich sehr gefreut habe.

Entzugsreaktion auf Zuckerverzicht

Nun aber zu den Erfahrungen aus der zweiten Woche. Die Kopfschmerzen haben sich wacker ein paar Tage gehalten. Ich führe sie auf eine Art „Entzugsreaktion“ meines Körpers zurück, dem logischerweise von jetzt auf gleich etwas fehlt, was er sonst täglich in hohen Dosen bekommen hat.

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Solange man sich dessen bewusst ist, geht das aber. Von euch habe ich auch viel von Müdigkeit, Übelkeit und Kreislaufproblemen gehört. Die habe ich zum Glück nicht bekommen – aber dafür waren die Kopfschmerzen umso härter. Nichtmal eine Kopfschmerztablette hat dagegen geholfen.

Gereizt, emotional, ungeduldig

Zudem fühle ich mich die ersten Tage und teilweise immernoch sehr gereizt, reagiere schneller emotional als normalerweise und bin wesentlich ungeduldiger. Hier habe ich für mich herausgefunden, dass es gut sein kann, sein Umfeld einzuweihen und darauf vorzubereiten, dass man vielleicht hin und wieder mal etwas anders reagiert als sonst – zumindest für ein paar Tage oder wenige Wochen.

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Das alles klingt so, als gäbe es nur schlechte Seiten am Zuckerentzug. Dem ist aber mitnichten so! Ich fühle mich gerade nach dem Aufstehen morgens total motiviert und kraftvoll, komme schneller aus dem Bett und bin insgesamt produktiver. Das hält von Tag zu Tag länger an, bevor dann wieder die oben beschriebenen Entzugserscheinungen einsetzen.

Explosion der Sinne

Die größte Veränderung ist mir aber eher beiläufig aufgefallen: Mein Geschmackssinn verändert sich! Bemerkt habe ich das, als ich mir einen Tee gemacht habe. Dazu muss man wissen, dass ich relativ viel Tee trinke. Bisher war Tee für mich eher Wasser mit minimal Geschmack – deswegen musste ich auch immer Zucker oder Honig dazu geben.

Jetzt aber, fast beiläufig, fällt mir auf, dass ich das erste Mal das volle Aroma des Tees schmecke, viel intensiver und deutlicher. Genauso bei Speisen: Gewürze schmecken ganz anders, Früchte viel süßer.

Natürlich wird normal

Eigentlich ist das ja nur logisch: Durch die permanente Zufuhr von überzuckerten Lebensmitteln mit Geschmacksverstärkern und Co. gewöhnt man den Körper an diese sehr intensiven Geschmäcke. Fällt das plötzlich weg, schmeckt erstmal alles gar nicht mehr so lecker, aber irgendwann ist dieses Natürliche das neue „Normal“.

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Und genau dann fängt es an, Spaß zu machen. Ich hätte nie gedacht, wie gut Tee schmeckt, wie Süß ein paar Trauben sein können oder wie schön würzig eigentlich Gewürze sind.

Noch nicht am Ende

Trotzdem bin ich lange noch nicht am Ende. Es fehlt noch die Konstanz in meiner Diät. Noch ist das alles sehr stark kopfgetrieben („Ach ne, das darfst du nicht, iss lieber das“). Wo ich hin möchte: Zu einem normalen Alltag, an dem es keine Anstrengung – sowohl körperlich als auch geistig – erfordert, sich etwas gesünder und bewusster zu ernähren.

Mal schauen, ob ich das in Woche 3 erreichen kann – ich halte euch auf dem Laufenden! Hier kannst du dir auch nochmal die Erfahrungen aus Woche 1 anschauen.

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