Wie sich Ernährung und Einkauf verändern werden

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Die Foodboom-Studios in Hamburg.

Wie sieht unser Einkauf in Zukunft aus? Und worauf achten wir, wenn wir uns Lebensmittel für die gesunde Ernährung kaufen? Diese Frage wurde auf einem Panel beim We Are Food Festival in Hamburg diskutiert. Das sind die 5 wichtigsten Erkenntnisse.

Eineinhalb Tage drehte sich in Hamburg alles rund um die Themen Food und gesunde Ernährung. Wovon wir sprechen? Selbstverständlich vom We Are Food Festival von Foodboom.

Die Veranstaltung, zu der mehrere Hundert Gäste kamen, fand in den Foodboom Studios statt. Dem Ort, an dem die inspirierenden und leckeren Rezepte Tag für Tag gekocht und gefilmt werden.

Doch es gab auf dem We Are Food Festival nicht nur hervorragendes und außergewöhnliches Essen. Auf der gleichnamigen Konferenz diskutierten zeitgleich zahlreiche Experten.

Eines der interessanten Panels aus unserer Perspektive beschäftigte sich mit der Zukunft des Einkaufs. Was muss sich verändern, damit wir Kunden besser wissen, welche Geschichte hinter den Produkten steckt? Wie wird der Einkauf nachhaltiger und umweltfreundlicher?

Mit all diesen Fragen beschäftigte sich eine Panel-Diskussion knapp eine Stunde lang. Mit dabei waren Eva Neugebauer, Geschäftsführerin der Frischepost, Joachim Rabe, geschäftsführender Gesellschafter bei Gourmondo, Nicolai Gruhn, Produkt- und Channel-Manager bei der Deutschen See, und Panos Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Cellular.

5 Thesen zur Zukunft des Einkaufs

Insgesamt haben sich in der Diskussion fünf Themenschwerpunkte herauskristallisiert. Sie alle werden den Einkauf, wie wir ihn kennen, und unsere Ernährung nachhaltig prägen.

  1. Vertrauen als Grundlage: Eine gute Beziehung zu gesunden Produkten kann nur entstehen, wenn ein Vertrauensverhältnis zwischen Produzent und Endkunde entsteht. Das betrifft vor allem den Fakt, dass frische Lebensmittel immer richtig gelagert und transportiert werden.
  2. Eigene Logistik: Wie das möglich ist? Indem Lebensmittelunternehmen auf eine eigene Logistik setzen. Wer die Laster oder Fahrräder selbst besitzt, kann dafür sorgen, dass alle Produkte frisch und knackig ankommen.
  3. Transparenz: Zu einem runden Einkauf gehört in Konsequenz selbstverständlich auch, dass wir beim Einkauf im Laden oder im Online-Shop alle Prozesse transparent nachverfolgen können – von der Ernte bis zur Auslieferung.
  4. Einfachheit: Und wenn wir bereits beim Online-Shop sind: Damit wir uns gesund ernähern können, muss es einfach sein, auch von zuhause Lebensmittel aus der Region zu bestellen. Dafür braucht es eine technische Infrastruktur, die den Einkauf möglichst simpel gestaltet.
  5. Nachhaltigkeit: Selbst wenn wir uns gesund ernähren und Bio-Produkte kaufen, heißt das noch lange nicht, dass die gesamte Lieferkette nachhaltig ist. Warum ersetzen wir den Lastwagen nicht durch ein E-Modell? Das ist gut für die Umwelt und stärkt das Vertrauen in die Marke, wo wir wieder beim ersten Punkt wären.

Wenn ihr also das nächste Mal im Supermarkt steht oder euren digitalen Warenkorb füllt, achtet doch einmal darauf, woher die Lebensmittel kommen und wie sie geliefert werden. Erfüllen sie die goldene Regel „Saisonal + Regional + Digital = ein guter Einkauf“?

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